22. März 2016

Minimalismus

Meine Lieben...

offiziell sind wir ja noch in meinem "Frühjahresputz - Frischluft - Monat".

Neulich hatte ich ja schon angedeutet, wieviel ich über meine Zeit und alle Verschwendungen an Energie momentan nachdenke.

Schon lange bin ich damit beschäftigt in meinem Leben auszumisten, sowohl materiell, als auch auf andere Art: Welche Aktivitäten tun mir gut, was tue ich nur für andere? Welche Beziehungen sind gut für mich und von welchen sollte ich mich besser trennen?
Ist es nötig, mir Sorgen zu machen oder mich über Dinge zu ärgern? Wie soll mein ökologischer Fußabdruck aussehen?
Kurz um: Was brauche ich (meines Erachtens nach) für ein gutes Leben?


Und nun gehe ich dieser Frage auf den Grund, indem ich in meinem Umfeld schaue. 
Am leichtesten ist dies natürlich erstmal in dem materiellen Bereich. Und so miste ich  peu á peu aus und sorge somit gleichzeitig für mehr Luft und Sauberkeit. =)

Dabei achte ich auf folgende Punkte:

Benutze ich es?
Brauche ich es um mich wohl zu fühlen?
Wieviel Arbeit ist mit dem Gegenstand verbunden? Ist er das wert?
Hängt an diesem Gegenstand eine Erinnerung?

Alles, was hier verneint werden kann, darf das Zimmer verlassen.
Soweit, so gut. Das fällt mir tatsächlich nicht schwer. Nun kommt der schwere Teil:

Das Trennen von den Gegenständen, die ich nicht verschenken möchte. Da kommt nämlich noch einmal Arbeit auf mich zu und daran hängt es bei mir. Es gibt mittlerweile wirklich viele Möglichkeiten, über diverse Internetseiten und Apps seine Sachen zu verkaufen.
Allerdings muss dabei alles fotografiert und mit allen möglichen Angaben versehen inseriert werden. Das mag auch mal noch an Aufwand gehen. Aber dann geduldig abzuwarten und diese Gegenstände hier rumliegen zu haben, bis irgendwann jemand, der ihn braucht abholt, oder ich ihn nach einer gewissen Zeit verschicke, dieser Punkt stört mich enorm. Und so merke ich, wie ich nach schnelleren Optionen suche. Ein Second-Hand-Kaufhaus beispielsweise, oder doch verschenken/ spenden?

Also mache ich es nun so, dass ich die aussortierten Dinge noch einmal in Kategorien einteile:

- zu verschenken/ spenden
- zu verkaufen auf Märkten/Basaren/Kaufhäuser  --> Hierbei versuch ich maximal eine Kiste zu füllen, da die Lagermöglichkeiten bei uns sehr eingeschränkt sind
- zu verkaufen übers Internet 
- zu entsorgen

Jawoll. Und so hoffe ich nun, in diesem laufenden Jahr dem minimalistischen Haushaltsstand weiter entgegen zu wirken, soweit es nach Kräften und mit kleinen Kindern, sowie dem eigenen Wohlbefinden funktioniert.

Wenn ihr noch Tips habt, immer her damit!

Ganz liebe Grüße
Eure Anni




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