16. Januar 2016

Wochenende. Zeit für einen Plausch und Rückblick.


Hallo meine Lieben.

Es ist Samstagvormittag. Die anfangs zarten Flocken sind nun groß und dick und einige bleiben tatsächlich auch liegen und decken so langsam die Straßen, Wege und das Grün zu. Wenn dann alles weiß ist, wirkt es so friedlich, ruhig, schön.... -aber ganz ehrlich.... 
Ich mag Schnee! Ich mag ihn, aber am liebsten nur zu den Feier-/ Ferientagen, wenns gemütlich ist und man nur freiwillig in den Schnee hinausgeht, um sich nach dem Spaziergang wieder gemütlich mit Tee und Gebäck aufs Sofa in eine Decke einzukuscheln. Aber jetzt. Nö, im Alltag, in der Stadt, wo weder Schlitten noch Fahrrad gut gehen und Termine rufen, Kinder keine Lust haben, lange in der Kälte unterwegs zu sein... Nö. Nö. Nö. Also entweder es schneit jetzt fünf Tage durch, sodass man seine Kinder mit dem Schlitten befördern oder besser noch einfach alle Termine absagen und zu Hause behalten kann, oder bitte am Montagmorgen wieder freie Straßen... 




Ich hatte eine sehr anstrengende Woche. Ich habe viel geschafft, Freude gehabt, aber auch Tage, die mich einiges an Kraft gekostet haben. Vor allem aber, weil ich gemerkt habe, dass ich vor allem gedanklich meine Tage zu voll lade. Kennt ihr das? Ich habe festgestellt, dass ich mir viel zu viel Sorgen um das mache, was mich erst noch erwartet und viel zu wenig den Moment denke und lebe. Es ist für mich wahnsinnig schwer. Es gibt Menschen, die bewegen sich gedanklich fast nur in der Vergangenheit, dann gibt es diese wie mich, die mehr mit der Zukunft beschäftigt sind und dann gibt es noch die wahren Meister, die es schaffen, einfach nur im Jetzt zu sein. 
Solch ein "wahrer Meister" möchte ich gar nicht werden, aber ich würde gern die Tendenz zur Mitte begrüßen, da ich merke, dass so viel verloren geht, an Freude, an Kraft... 




Die Flocken haben nun wieder ihre Größe reduziert und ich würde das auch gern. Nun kennt ihr mein Jahresmotto, "think big", mein Monatsmotto "finden" und meine heutige Stellungnahme zum derzeitigen Punkt. Ich denke nicht, dass mein Jahresmotto falsch ist. Ich finde es gut und weiß, dass mein Beweggrund für das Motto war, mir mehr zuzutrauen.



Allerdings sollte ich mich in einigen Dingen nicht zu schnell zum Tun verleiten lassen. GROSS zu denken und GROSS zu träumen sei erlaubt, aber die Schritte sollten dennoch klein bleiben und nacheinander folgen und nicht in einem cha-cha-cha mit Fehlern enden. -Nicht dass ich Fehler verurteile. So lernt man. -Ich.  



Nun, diese Woche habe ich Fehler gemacht und daraus gelernt, es nächste Woche besser zu machen. Glücklicherweise sind es meist nur kleine Dinge, die keine großen Auswirkungen haben, außer bei mir selbst, der Person, die merkt, dass es zu viel davon, oder zu wenig davon war.... Aber das schöne ist doch, dass ich wieder neue Erkenntnisse gewonnen habe, neue Dinge und Wege gefunden habe und das ist für die Bilanz einer Woche ganz schön viel.

Nun hoffe ich, dass mein Post nicht allzu pessimistisch rüberkam. Das war nicht meine Absicht. Während ich geschrieben habe, wurde ich gefühlte einhundertmal von Kindern und Mann unterbrochen.... Ich freue mich über dieses Wochenende, an dem ich gar nichts vor habe!!! Wahnsinn! Und ich freue mich auch jetzt gerade über den Schnee und auf den Spaziergang, den wir später machen werden und uns anschließend schön einkuscheln und an unserem warmen Zuhause erfreuen.

Meine Lieben! Habt ein gutes Wochenende und tankt auf!
Liebe Grüße
Eure Anni



Verlinkt wird bei fräulein Ordnung und  kaminrot

Kommentare:

  1. Da wünsche ich dir viel Freude am freien Wochenende und nächste Woche freie Straßen...
    Annette

    AntwortenLöschen
  2. dann erstmal mit kleinen schritten und glaub mir die werde schnell wieder größer :) das merkst du garnicht, manchmal geht nicht alles auf einmal
    liebe grüße
    regina

    AntwortenLöschen
  3. Ein bisschen pessimistisch schon...
    Ich denke auch immer vor, das nervt. Was wird sein... Voll doof!
    Besser wäre wirklich, wenn ich im Jetzt bliebe.
    Genieße den schönen Tag und vielleicht schneit es bei euch ja länger als bei uns,
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  4. Ich finde du hast das sehr schön geschrieben Anni. Hab ein nettes, entspanntes Wochenende :o)

    LG Marion

    AntwortenLöschen
  5. Egal, wie groß oder klein unsere Vorhaben - sie sind uns wichtig und manchmal klappt es einfach nicht mit dem Befolgen oder Umsetzen. Also: nicht den Mut verlieren, achtsamer sein und auf sich hören. Meist ist das das beste. Viel Mut für nächste Woche und für jeden weiteren SChritt. LG. Susanne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau... Auf sich hören und nicht zuviel Druck machen. Das fällt mir sehr schwer, aber genau da liegt meine Chance, 2016 Veränderung hervorzubringen! Danke für deine Worte!

      Löschen
  6. Ich glaube, in der "Welt" habe ich einen Bericht darüber gelesen, was alte Menschen am Ende ihres Lebens am meisten bedauern...es war "Sich zu viele Sorgen machen..."...erstaunlich, nicht? Nö...Schnee auf den Straßen mag ich auch nicht...;-). LG Lotta.

    AntwortenLöschen

Ich freu mich sehr über deinen Kommentar!