15. Dezember 2015

DIY-Geschenke aus der Küche

Guten Morgen!

Heute geht es den Äpfeln an den Kragen....

Nachdem wir nun das erste Jahr einen Garten mit vier Apfelbäumen, von denen zwei gut getragen haben, bewirtschaftet haben, war mein Herbst hauptsächlich damit gefüllt, diese Äpfel zu verarbeiten. Dabei sind gleichzeitig wunderbare Mitbringsel oder Ergänzungen zu Weihnachtsgeschenken entstanden.

Variante Nr. 1: Der Apfelsaft!


Zugegeben, gekaufter Apfelsaft schmeckt anders, als der, den ich hier gemacht habe....
Aber dafür ist er selbst gemacht mit eigens geernteten Äpfeln (Yeah!).


Und hübsch verpackt ergibt er eine schöne Ergänzung unter dem Weihnachtsbaum.



Das braucht ihr für etwa drei Liter Apfelsaft:

- 4 kg. Äpfel
- Wasser
- Zucker
- einen Schuss Zitronensaft
(- ein Päckchen Einmachhilfe)

außerdem solltet ihr haben:
- einen großen Topf mit Deckel
- ein Sieb
- einen Trichter
- sterilisierte Glasflaschen (auskochen oder/und im Backofen sterilisieren)



Und so geht`s:

Zunächst die Äpfel schälen und von Kerngehäuse und schlechten Stellen befreien. Dann vierteln und in den Topf geben. Die Äpfel mit etwas Zitronensaft beträufeln und dann mit Wasser aufgießen. Bei drei Liter Apfelsaft als Endergebnis sollten auch ca. drei Liter Wasser im Topf sein. Nun den Topfinhalt aufkochen und anschließend weitere 20 Minuten köcheln lassen.
Nun alle groben Apfelstücke herausnehmen und mit Zucker süßen, je nach Geschmack und nochmals etwa 5 Minuten kochen lassen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und die heiß ausgespülten Flaschen und den Trichter bereit halten. Solltet ihr noch vermehrt Apfelstückchen in eurem Topf haben, so empfiehlt es sich, ein Siebt auf den Trichter zu legen, damit bei Einfüllen keine Stücke mit in der Flasche landen.


Und schon ist euer Apfelsaft fertig! Ich habe die Flaschen noch einmal anschließend einige Minuten auf den Kopf gestellt und nachdem sie auf Zimmertemperatur abgekühlt waren in den Kühlschrank zum Lagern gelegt. So hält er sich ein bis zwei Monate! Wenn ihr Einmachhilfe verwendet, hält er sich sogar bis zu einem Jahr.

Mit den Apfelstücken kann man wunderbares Kompott oder Apfelmus machen! Einfach pürieren, etwas Zimt und Zucker hinzu, gern auch Vanilleextrakt und noch einmal aufkochen lassen!



Damit wären wir bei Variante Nr. 2:
Apfelmus!



Hierfür braucht ihr:
Äpfel (viele, man wundert sich, dass man aus einem Kilo gerade mal ein Glas herausbekommt),
eine Vanilleschote,
 Zucker
Zitronensaft und Wasser
sowie einen Pürierstab und sterile Gläser.


Und so gehts:

Äpfel schälen, entkernen, klein schnibbeln und mit Zitronensaft beträufeln.
Den Topf mit etwa 300 ml Wasser befüllen, eine ganze Vanilleschote mit hineinlegen und Zucker. Das Ganze aufkochen lassen, umrühren und die Apfelstückchen hinzugeben. Nun den Deckel drauf und mit gelegentlichem Umrühren etwa 20 Minuten kochen lassen. Anschließend die Platte ausstellen, gut pürieren und abschmecken. Sollte er gut schmecken, dann ab in die Gläser damit! =)

Im Internet gibt es noch zahlreiche andere Rezepte, meins ist schlicht und einfach, wer es liebt, etwas anspruchsvolleres zu tun, der sollte auf jeden Fall noch woanders stöbern!





Und Variante Nr. 3: Apfelgelee

Mit 500g Gelierzucker, einem kg Äpfeln und etwas Apfelsaft zum Verfeinern!
Meist steht auf den Packungen des Gelierzuckers die Anleitung und wieviel Wasser benötigt wird. Ich gebe immer gern statt Wasser etwas Apfelsaft hinzu!



Und wer dann doch lieber einen Kuchen mitbringen will, kann hier meinen leckeren Apfelkuchen ausprobieren!

Morgen wird dann mit Papier gebastelt! Ich freu mich!

Liebe Grüße
Eure Anni



Kommentare:

  1. Liebe Anni... Vielen Dank für diese tolle Inspirationen. Geschenke aus der Küche liegen eben voll im Trend. :) liebe grüße, caro

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  2. Apfelgelee ist das Beste!!!
    Kann man notfalls auch aus gekauftem Saft machen...hüstel.
    Annette

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