24. März 2015

24. März: Die Dinge nehmen, wie sie kommen

Hallo ihr Lieben!

Gestern schon erwähnt, arbeite ich daran, loszulassen.
Ich bin ein sehr strukturierter Mensch, mache gern Listen und Pläne und auch langfristige Pläne.

So ist es für mich nicht ungewöhnlich, dass ich mir darüber den Kopf zerbreche, wie es wohl in drei Jahren hier bei uns aussehen wird.
Aber da dieses Verhalten absolut nicht förderlich für einen gesunden Geist ist, lerne ich nun Gedanken wegzuwerfen, loszulassen und mich mehr und mehr auf das Hier uns Jetzt zu konzentrieren.



Rein menschlich gesehen ist es schon unmöglich, seine Zukunft genau zu planen. Können doch immer Zwischenfälle geschehen, die nicht planbar sind, wie eine Krankheit, ein Todesfall, Trennungen, Arbeitslosigkeit usw.
Aber auch schöne, unvorhergesehene Dinge können den Plan über den Haufen werfen, wie zum Beispiel die Familie, weitere Babys, neue Orientierungen und Interessen.

Auch kommt bei mir hinzu, dass ich daran glaube, dass ich mein Leben gar nicht aus eigener Kraft leben kann und mich immer darauf verlassen möchte, dass jemand anders da oben für mich sorgt und weiß, was das Beste für mich ist.

Es fällt mir sehr schwer, mich auf das Jetzt zu konzentrieren.
Es fällt mir schwer, nicht zu planen, wann und ob weitere Kinder kommen könnten, wann und ob ein Umzug ansteht, wann und ob ich mein Studium beenden und berufstätig sein werde.

Wie ihr seht, ist es ein für mich sehr schwerer Prozess, eine große Aufgabe,  aber ich möchte es lernen. Ich möchte mich von Zukunftssorgen befreien und an das Gute glauben. Ich möchte davon loslassen, zu denken, ich könnte mein Leben in fünf-Jahres-Abschnitten planen.

"Wenn nicht geschehen wird, was wir wollen, so wird geschehen, was besser ist."

In diesem Sinne, einen schönen Tag! Genießt ihn in vollen Zügen!
Eure Anni


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