22. März 2015

22. März: Weniger ist mehr!

Hallo ihr Lieben!


Heute soll es mal um das Konsumverhalten gehen.

Ich habe für mich selbst festgestellt, dass ich, je weniger Dinge um mich herum sind, mich selbst freier fühle, kreativer, ruhiger und glücklicher.
Nun ist es nicht immer leicht, weniger umzusetzen.

Die Kinder haben Spielsachen und häufen Schätze an, die nicht immer so akzeptabel sind. Steine, Bierdeckel, Gemälde und Basteleien, kaputtes Spielzeug, was nicht mehr zu reparieren ist, oder auch fünf gleiche Spiele werden gehortet und nicht wirklich gern hergegeben.



Regelmäßiges Ausmisten und die Menge so gut es geht in Schach zu halten fällt in diesem Bereich sehr schwer.
Was die Kinderzimmer betrifft, so habe ich bereits in vorherigen Posts geschrieben, wie ich versuche, der Masse an Besitz Herr zu werden.

Ich selbst und mein Konsumverhalten haben sich in den letzten Jahren sehr verändert.
Es gibt Bereiche, in denen es mir sehr schwer fällt, konsequent zu sein.
Beispielsweise habe ich viel Scrapsachen, Stoffe und Bücher und das sind auch Dinge, wo ich immer und immer kaufen könnte.
Vor etwa zwei Jahren habe ich dann gemerkt, dass es mich aber auch nicht glücklicher macht, diese Dinge alle zu besitzen und so hat sich mein Kaufverhalten geändert.
Mittlerweile kaufe ich konkret ein, wenn ich einen Plan verfolge.
So habe ich zum Beispiel Stoffe nur noch in den Mengen bestellt, die ich wirklich verarbeiten wollte und die letzten Papiere, die ich bestellt habe, das ist auch schon über ein Jahr her und ich werde auch erst neue kaufen, wenn mein jetziger Fundus aufgebraucht ist.

Und es macht mich wirklich glücklicher.
Erst kürzlich habe ich die gehorteten Bastelmaterialien, die ich seit mehreren Jahren besaß, aber nie benutzt habe, knallhart aussortiert. Ich war selbst schockiert, wieviel da zusammen kam, aber seitdem ich alles verschenkt habe, fühle ich mich besser.

Aber zugegeben, es gibt Dinge, die möchte man einfach besitzen. Ich bin zum Beispiel jemand, der Bücher gern selbst besitzen möchte. Mit Büchern zu leben ist für mich ein Wohlfühlfaktor.
Aber ich habe gelernt, mich immer mehr und besser von Dingen trennen zu können.

Noch ein paar Tipps habe ich zum Thema Konsum:

1. Wenn du dir nicht sicher bist, über einen Artikel, der dir gefällt und den du gern kaufen möchtest, dann leg dir eine Liste an!
Schreib die Dinge auf und wenn du nach vier Wochen immer noch das Gefühl hast, dass du es unbedingt haben möchtest oder brauchst, dann weißt du, dass du sinnvoll investierst.

2. Achte mehr auf die Qualität, auch wenn es teurer wird.
So umgehst du die Falle, "Müll" zu kaufen und nach kurzer Zeit einen Ersatzartikel zu benötigen.

3. Für jeden neuen Artikel miste mindestens eine Sache aus!
Alles, was neu in deine Wohnung/ in dein Haus marschiert, nimmt Platz in Anspruch und fordert Pflege.
Wenn du für jeden neuen Artikel mindestens einen alten, besser noch zwei oder gleich drei alte Artikel weitergibst, verhinderst du, dass der Platz zum Leben immer weniger wird und deine Zeit ebenfalls, da die Dinge gepflegt werden müssen.

Ich habe im letzten Jahr bewusst damit begonnen, unsere Dinge im Haushalt zu minimieren. Geholfen hat mir dabei, Dinge, die mir noch einen gewissen Wert hatten entweder an liebe Personen weiterzugeben oder über ebay-Kleinanzeigen zu verkaufen.

Mein Heim ist für mich immer noch viel zu voll gestopft und ich werde definitiv weiterhin auf mein Konsumverhalten achten und weiter immer nach Möglichkeit ausmisten.

Liebe Grüße und bis morgen
Eure Anni

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