16. Juli 2013

Papier schöpfen Teil 1... wies geht

Eine wunderschönen guten Morgen.

Ich weiß gar nicht, wie ich damals drauf gekommen bin, aber irgendwie hat ein kleines Set den Weg zu mir gefunden, welches darauf ausgerichtet war, aus altem Papier neues Papier zu machen, -nennt sich "Papier schöpfen".
Vor zwei Jahren dann hatte ich mal ein Wochenende für mich allein. Da habe ich dieses Bombenprojekt dann mal durchgeführt.
Es war eine stinkige, schmutzige, nass-kalte Angelegenheit, aber ich werde es bestimmt nochmal machen.
Man benötigt jede Menge altes Papier, am besten Zeitungspapier. Dieses muss man ganz klein schnipseln und dann in eine Wanne geben. Dazu gießt man warmes Wasser. Hmmm, sieht lecker aus, nicht wahr??



Der Papierbrei muss dann über Nacht stehen bleiben. Da meine Schnipsel immer noch zu grob waren habe ich meine "Pampe" noch mit einem Stabmixer verfeinert.
Dann benötigt man den Schöpfrahmen mit den beiden Netzen. Den Schöpfrahmen, in dem bereits am Boden ein Netz liegt, taucht man in den Faserbrei ein und verteilt diesen möglichst gleichmäßig. Dann hebt man ihn wieder heruas und legt das zweite Netz oben drauf. Anschließend muss man mit dem kleinen gelben "Auspresswerkzeug" (so heißt das Ding wirklich) das Wasser ausdrücken.



Wenn das erledigt ist, nimmt man das eine Netz ab, stürzt dan Schöpfrahmen auf ein Trockentuch und nimmt das Bodennetz ebenfalls ab.


So habe ich "mein Papier" erst einmal antrocknen lassen. Später hing es dann auf dem Wäscheständer noch weiter zum Trocknen. Die Tockenzeit (es war kalt und nass draußen, nicht die richtige Jahrezeit für ein solches Projekt) hat einen Tag und zwei Nächte betragen.


Ich habe auch mit Servierten und anderen Bildern etwas rumexperimentiert. Die Ergebnisse gibts in Teil 2 zu sehen!

-Tut mir übrigens leid, dass ich keine schönen und präziseren Bilder habe. Beim nächsten Mal dann.... -Damals war ich ja noch keine Bloggerin
;-D
 Freu mich drauf, euch die Ergebnisse im nächsten Post zeigen zu können!!
Bis dahin liebe Grüße


Eure Anni

1 Kommentar:

Ich freu mich sehr über deinen Kommentar!